Schöner Riesling

Wachau

Vom Jahrgang 2014 gab es bei mir keinen Lagen-Riesling. Die Reifeentwicklung war – speziell in den kühlen Riesling-Lagen der Wachau – für trockene Rieslinge, wie ich sie anstrebe, nicht geeignet. Hagel und Probleme mit hoher Mäusepopulation sowie Regen ab Ende August haben zu hohem Fäulnisdruck geführt. Ein Großteil der Frucht ging verloren. Die „geretteten“ Trauben waren gekennzeichnet von wunderbar hoher Säure.
Um nun ohne Entsäuerung und den Einsatz von Hilfsmitteln dennoch einen harmonischen Wein zu erhalten, hatte ich mich entschlossen, von allen Riesling-Weingärten nur einen einzigen, restsüßen, saftig balancierten Riesling mit hoher Lagerfähigkeit zu füllen.
Somit stellt sich für mich im nachhinein der Jg. 2014 als Glücksfall dar, denn von da an keltere ich – sofern mir ein künftiger Jahrgang geeignet erscheint – einen für die Region und für Österreich untypischen Riesling.


2023: Alkohol 10% vol, süss bei 49,0g/l RZ, 8g/l Säure, pH 3,12


2021: Alkohol 9,0% vol, süss bei 50,2g/l RZ, 8,8g/l Säure, pH 2,98


2020: Alkohol 9,0% vol, süss bei 52,7g/l RZ, 7,5g/l Säure, pH 3,02


2019: Alkohol 9,5% vol, süss bei 56,3g/l RZ, 8,5g/l Säure, pH 3,0


2017: Alkohol 9,5% vol, süss mit 64,1g/l RZ,   8,9g/l Säure,   pH 3,1


2015: Alkohol 8,6% vol, süss mit 70,1g/l RZ,   8,8g/l Säure,   pH 3,1


2014: Alkohol 9,3% vol, süss mit 49 g/l RZ,   10g/l Säure,   pH 2,95